Der „Freundeskreis Asyl“ unterstützt die Flüchtlingsmedizin in Zirndorf

Gemeindepädagoge Erwin Bartsch übergibt das EKG-Gerät an Sachgebietsleiter Michael Münchow in der Zentralen Aufnahmeeinrichtung.

Seit einigen Jahren erfolgt die notwendige kurative Behandlung akuter Erkrankungen von neu ankommenden Flüchtlingen vor Ort in der Zentralen Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Zirndorf. Aktuell werden weitere Räume für die medizinische Versorgung von der Regierung von Mittelfranken saniert und eingerichtet. Hier setzt die Regierung neue Maßstäbe für die Rahmenbedingungen einer angemessenen und ortsnahen Erstversorgung in Zirndorf. Die dort freiwillig Dienst tuenden Ärztinnen und Ärzte bekamen jetzt eine Unterstützung für die direkte Behandlung der Flüchtlinge vom „Freundeskreis Asyl“, dem Flüchtlingsfonds in Zirndorf. Auf Vermittlung der Firma EDAN in Langen (Hessen) konnte ein neues, mobiles EKG-Gerät zur Aufzeichnung von Ruhe-EKGs, angeschafft werden. Dadurch werden die Behandlungsmöglichkeiten unterstützt und erweitert. Durch das geringe Gewicht und die kompakten Abmessungen lässt sich das 12-Kanal EKG-Gerät auch mobil einsetzen. Gemeindepädagoge Erwin Bartsch übergab das neue EKG-Gerät an den Sachgebietsleiter für Aufnahme und Verteilung, Regierungsdirektor Michael Münchow. Für einen baldigen Einsatz in den neuen Behandlungsräumen wird Thomas Bumiller vom medizinischen Dienst der Zentralen Aufnahmeeinrichtung sorgen. Wer sich für eine Mitgliedschaft im „Freundeskreis Zirndorf“ interessiert, findet weitere Informationen unter www.Asylgruppe-Zirndorf.de oder im evangelischen Pfarramt, Pfarrhof 1, in Zirndorf.