"Freundeskreis Asyl" spendet Medikamentenkühlschrank

 Dr. Ghamin überprüft die Impfstoffe im neuen Medikamentenkühlschrank

Die ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt, dass Flüchtlinge am besten gleich nach ihrer Ankunft in Deutschland geimpft werden sollten. Viele seien nicht geimpft oder hätten keinen Impfausweis dabei. Die Enge in den Flüchtlingsunterkünften unterstützt noch das Risiko für die Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Deshalb legen die behandelnden Ärzte in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Zirndorf mit einen ihrer Schwerpunkte auf die Überprüfung des Impfstatus aller ihrer Patienten. Bisher waren die dafür erforderlichen, wärmeempfindlichen Impfstoffe in einem haushaltsüblichen kleinen Kühlschrank gelagert. Eine denkbar ungünstige Lösung. Deshalb spendete der "Freundeskreises Asyl" einen großen und auch abschließbaren Medikamentenkühlschrank. Dieser wurde stellvertretend für alle behandelnden Ärzte in der Erstaufnahmeeinrichtung vom Gemeindepädagogen Erwin Bartsch an Dr. Habib Ghamin übergeben werden. Dr. Ghamin aus Fürth-Burgfarrnbach ist schon langjährig als behandelnder Allgemeinarzt in der Erstaufnahmeeinrichtung tätig. Der "Freundeskreis Asyl" mit seinen Fördermitgliedern hat durch seine Spenden schon maßgeblich an der Verbesserung der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge in Zirndorf mitgeholfen. Eine Mitgliedschaft lohnt sich. Mehr unter dem Menuepunkt "Freundeskreis Asyl".